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Goldene Milch: Natürliche Energie für Geist & Körper

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Über die heilenden Kräfte von Kurkuma liest man immer wieder – dabei kennt man das gelbe Pulver aus Indien eigentlich als klassischen Bestandteil von Currys. Sowohl in der ayurvedischen als auch in der chinesischen Heilkunst spielt es aber eine große Rolle: Ihm werden unter anderem entzündungs- und krebshemmende Wirkungen nachgesagt. Höchste Zeit also, dass sich unsere SuperBioBlogger Sönke und Melanie vom Vollwertblog dieses Heilgetränk mal  genauer anschauen. 

Letztes Jahr im Herbst haben wir in einem kleinen Café in Osnabrück erstmalig “goldene Milch” probiert und waren begeistert vom Geschmack und der durchwärmenden Wirkung. Von der Cafébesitzerin erfuhren wir, dass der goldenen Milch gleich eine ganze Reihe gesundheitsfördernder Eigenschaften nachgesagt werden: Sie soll helfen die Leber zu entgiften, das Immunsystem zu stärken, schmerzlindernd und entzündungshemmend wirken sowie bei Gelenkbeschwerden und Hautproblemen helfen.

Verantwortlich für die angepriesenen Wirkung ist die wichtigste Zutat der goldenen Milch: Kurkuma. Kurkuma ist wie Ingwer eine Knolle und wird in der ayurvedischen Küche gerne verwendet. Beispielsweise in Currys sorgt das stark färbende Kurkuma für die typisch gelbe Farbe. Auch der goldenen Milch verleiht sie deren goldgelbes Aussehen, von dem sich der Name ableitet. Statt Kurkumapulver verwenden wir für unsere goldene Milch gerne frische Kurkumawurzel aus dem SuperBioMarkt. Nur eine kleine Warnung: Wenn ihr mit frisch aufgeschnittener Kurkumawurzel hantiert, solltet ihr aufpassen nicht an die Schnittflächen zu fassen. Der Kurkumasaft ist stark färbend und färbt auch Finger & Kleidung prima. Diese Verfärbungen lassen sich leider nur schwer wieder entfernen. Kurkumapulver ist da in der Handhabung etwas “ungefährlicher” ;-).

Um die Wirkung vom Kurkuma noch zu steigern, geben wir natives Kokosöl in die goldene Milch. Der sekundäre Pflanzenstoff Curcumin aus dem Kurkuma soll besonders gut zusammen mit Fett vom Körper aufgenommen werden. Auch eine Prise schwarzen Pfeffer ergänzen wir, da die Inhaltsstoffe aus dem Pfeffer ebenfalls die Aufnahme von Curcumin erhöhen sollen. Um den Geschmack der goldenen Milch zu verfeinern, geben wir gerne noch Honig, Zimt, Kardamon und frischen Ingwer hinzu. Nicht nur den Geschmack runden diese vier Zutaten ab, sie unterstützen auch die positive Wirkung bei Erkältungen der goldenen Milch.

Wir haben bereits sehr gute Erfahrungen mit der goldenen Milch gemacht. Als wir die goldene Milch bei den ersten Anzeichen einer Erkältung tranken, verschwand diese ohne große Beschwerden rasch. Um eine vorhandene Erkältung zu mildern, haben sich bei uns ein bis zwei Portionen der goldenen Milch pro Tag bewährt. Die goldene Milch lässt sich aber natürlich auch gut schon zur Vorbeugung von Erkältungen trinken.

Bei uns ist die goldene Milch übrigens eigentlich keine “Milch”, statt Kuhmilch mixen wir uns unsere eigene Mandel”milch”. Dazu nehmen wir helles Mandelmus und geben dieses mit etwas Wasser in einen Mixer. Nach ein paar Sekunden mixen, ist eine homogene Flüssigkeit entstanden, die wir wie Milch oder (mit etwas mehr Mandelmus) wie Sahne verwenden. Wer mag kann natürlich auch Bio-Milch oder andere Milch-Alternativen aus dem Bioladen für die goldene Milch verwenden.

Goldene Milch Rezept ImmunsystemGoldene Milch

für 1 Portion

Zutaten:

  • 200 ml warme bis heiße Mandelmilch (bzw. 1 EL helles Mandelmus + 200 ml warmes bis heißes Wasser)
  • ½ TL Kurkumapulver oder 1 cm frische Kurkumawurzel
  • 0,5 bis 1 cm frischer Ingwer
  • 1 TL natives Kokosöl
  • ½ TL Honig
  • eine Msp. Zimt
  • eine Msp. Kardamom
  • eine Prise schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen Mixer geben und für ca. eine halbe Minute pürieren. Dann durch ein Sieb in einen Becher geben und genießen.

5 Kommentare

  1. Habe ich jetzt schon so viel von gelesen und es heute endlich mal selber ausprobiert.
    Ganz ehrlich: Ich habe mir den Geschmack viiiel schlimmer vorgestellt! Kurkuma alleine ist ja leider Geschmacklich nicht der Hit, aber mit den anderen Gewürzen zusammen (und einer ordentlichen Portion Agavendicksaft) hat es wirklich hervorragend geschmeckt.
    Werde ich jetzt wohl öfters dem morgendlichen Tee vorziehen :3

    • Wir waren uns erst auch nicht sicher, ob goldene Milch schmecken kann. 😉 Von dem Geschmack waren wir dann aber sehr positiv überrascht. Freuen uns, dass du das Rezept ausprobiert hast und es dir gemundet hat! :-)

      Liebe Grüße
      Melanie & Sönke

  2. Claudia Held sagt

    Hallo ihr freunde des guten Geschmackes, ich sehe das heute zum ersten mal außerhalb meiner Küche, dachte schon ich hätt’s erfunden. Bei mir werden die Wurzeln fein gehackt oder gerieben, Kardamom und Pfeffer ( etwas Chili ) im Mörser zerstoßen, (für eine kleine Menge nehme ich ’ne Prise gemahlenen Zimt) mit normaler Milch gemeinsam erhitzt, mit etwas Honig gesüßt und nicht abgesiebt. die eingeweichten Krümel kann man durchaus mittrinken. Schmeckt super und heitzt so schön von innen.
    Ps.: Wenn jemand noch paar leckere Ideen mit diesen , oder ähnlichen Zutaten hat, ich würde mich freuen hier noch was zu lesen.

  3. Barbara sagt

    Wahnsinn!! Die Goldmilch schmeckt ja total lecker, hab mir grad ein Glas gemixt und staune, so etwas leckeres! Danke! Ich habe eine frische Medjooldattel statt dem Honig genommen (den vertrag ich leider nicht so gut), das passt sehr gut, finde ich. Und es sieht auch sehr schön aus, dieses Gold in diesem Februarregen. :-)

  4. Manu Ella sagt

    Das wird mein nächster Heildrink. Muss mal wirklich nach Kurkumawurzel suchen. Kannte bisher nur das Pulver.

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