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Fasten und Entschlacken – Gesünder durch Verzicht? Teil 1

Fasten Brennessel SuperBioBlogger

Im Februar geht es bei uns ums Fasten, daher wollten wir von unseren SuperBioBloggern Melanie und Sönke wissen, ob Sie vorhaben dieses Jahr zu fasten – und warum bzw. warum nicht. Ihre spannende Geschichte: 

Der Fastenarzt Dr. Buchinger sprach vom Fasten als „Königsweg der Heilkunst“. Und tatsächlich können wir aus eigener Erfahrung bestätigen, dass eine Pause vom Essen ungeahnte Heilkräfte und große Veränderungen im Leben anstoßen kann. Fasten ist ein freiwilliger Verzicht auf Nahrung, also kein Hungern. Das ist wichtig, denn die freiwillige Entscheidung sorgt dafür, dass unsere Verdauungsorgane entspannt auf die Essenspause reagieren. Fastenformen gibt es viele: vom traditionellen sehr effektiven Wasserfasten bis zu milden heutigen Formen wie Saft- oder Smoothiefasten. Ziel dabei ist mit leichter Kost die Verdauungsorgane zu entlasten. Dadurch muss der Körper nicht so viel Energie für die Verdauung aufwenden und hat mehr Zeit für Aufräumarbeiten.

Auch wenn Fasten im medizinischen Bereich aus der Mode gekommen ist, so therapierten Fastenärzte der Vergangenheit wie Dr. Otto Buchinger und Dr. Franz Xaver Mayr diverse akute und chronische Krankheiten mit Fasten sehr erfolgreich. Die Fastenmethoden dieser beiden Ärzte sind auch heute noch als Buchinger-Heilfasten bzw. F.-X.-Mayr-Kur bekannt.

Sinnvoll ist es während des Fastens nicht nur vom Essen eine Auszeit zu nehmen, sondern auch ein paar ruhigere Tage zu verbringen und Urlaub zu nehmen, da Stress die körperlichen Aufräumarbeiten behindert. Außerdem ist in der Fastenzeit die körperliche Leistungsfähigkeit nicht so hoch, da der Körper ein paar Gänge zurückschaltet. Trotzdem ist ein wenig Bewegung nicht verkehrt, damit der Körper nicht anfängt ungenutzte Muskelmasse abzubauen. Zudem fördert Bewegung die Ausscheidung von Aufräumprodukten.

Melanie, Melissa und SönkeSönke hat im Gegensatz zu Melanie bereits Fastenerfahrung gesammelt. Vor ein paar Jahren hat er zu Hause das Fasten nach Buchinger durchgeführt. Während der Fastenkur hat Sönke ausschließlich Wasser, Saft, Gemüsebrühe und Tee zu sich genommen. Als Neurodermitiker hatte er gehofft ein wenig sein Hautbild verbessern zu können. Viel mehr hatte er gar nicht erwartet. Umso mehr war er überrascht was tatsächlich geschah. Nach dem Fasten sahen seine Hände traumhaft gut aus besser als seit Jahren. Seine starken Ekzeme waren quasi weg. Während der Fastentage war sein Geist sehr klar und die Kreativität sprudelte nur so. Tatsächlich hat das Fasten damals große Änderungen in seinem Leben angestoßen. Nach dem Fasten ist Sönke zum Beispiel mit der vitalstoffreichen Vollwertkost, unserer heutigen Ernährung, gestartet.

Vor dem Fasten hatte Sönke etwas Angst, dass er verhungern könnte. 😉 Beim Fasten war Sönke dann ganz erstaunt, wie gut sein Körper den Nahrungsentzug mitgemacht hat. Sein Magen hat bspw. nicht die ganze Zeit geknurrt. Aber besonders körperlich leistungsfähig war Sönke während des Fastens nicht. Wichtig beim Fasten ist es, sich vorab gut zu informieren und sich an eine bewährte Methode zu halten. Für längere Fastenzeiten bietet sich eine Fastenkur unter ärztlicher Aufzicht in einer Fastenklinik an.

Sönke überlegt dieses Frühjahr noch einmal fasten, dann aber nur drei Tage um seinem Körper einen Heilungs- und Aufräumimpuls zu geben. Mehr ist mit Kleinkind wahrscheinlich nicht machbar. Melanie wird beim Fasten auf Grund ihrer Schwangerschaft nicht mitmachen. Während Sönkes Fastentagen werden wir uns beide sicherlich mehr Ruhe gönnen. Die Tage im Terminkalender werden dann geblockt, auch eine digitale Auszeit ist dann sicherlich nicht verkehrt.

Liebe Leser, wie hat Ihnen der Beitrag gefallen? Haben Sie selbst schon Erfahrung mit dem Fasten gesammelt? 

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Melanie & Sönke sind unsere SuperBioBlogger. Die beiden ernähren sich und ihre kleine Tochter Melissa vollwertig und kaufen dafür im SuperBioMarkt in Osnabrück ein. Darüber bloggen sie hier als Gastblogger und in ihrem Vollwert-Blog.

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  1. Die Kombination von Fasten und sich eine Schaffenspause zu gönnen finde ich auch wichtig. Man meint es kaum, aber Fasten ist (zumindest für mich) sehr anstrengend. Dafür effektiv :)

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