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Fasten und Entschlacken – Gesünder durch Verzicht? Teil 2

Bio ist sicher und pestizidfrei

Im Februar geht es bei uns ums Fasten, daher wollten wir von unserer SuperBioBloggern Claudia wissen, ob Sie vorhat dieses Jahr zu fasten – und warum bzw. warum nicht. Ihre Meinung: Durch Fasten oder Verzichten kann man auch merken, dass eine gesunde Lebensweise leichter ist als gedacht: 

Wenn es wieder in Richtung Fastenzeit geht, überlegen viele „Soll ich dieses Jahr fasten?“ und dann „Auf was könnte ich denn verzichten?“ Beliebte Themen sind Süßigkeiten, Alkohol und Fleisch. Ich habe ehrlich gesagt noch nie gefastet oder für eine bestimmte Zeit auf etwas verzichtet.

Wieso fastet man? Bei den meisten Leuten hat das Fasten schon lange nichts mehr mit dem christlichen Brauch zu tun. Viele fasten, um abzunehmen. Diesen Grund habe ich noch nie verstanden. Wenn man einige Wochen auf etwas Heißgeliebtes verzichtet und dann nach dem Verzicht wieder zuschlägt, sind die Kilos ja recht schnell wieder drauf. Andere wollen durch fasten den Körper entgiften. Detox ist ein Wort, welches heutzutage in aller Munde ist. Inzwischen gibt es unzählige Programme zum Entschlacken und um den Körper in ein Säure-Basen-Gleichgewicht zu bringen. Wenn man sich für eine Fastenkur entscheidet, bei der man für mehrere Tage nur Flüssigkeiten – wie Säfte oder Brühen – zu sich nimmt, ist es meiner Meinung nach wichtig, dies professionell begleiten zu lassen oder sich vorher richtig in das Thema einzulesen.

Fasten oder Verzichten kann auch dabei helfen zu realisieren, dass eine gesunde Lebensweise doch gar nicht so schwer umzusetzen ist.

Verzichtet man auf Süßigkeiten, so wird man realisieren, dass es ganz viele andere Möglichkeiten gibt, einen süßen Zahn zufrieden zu stellen. Wir essen Zuhause recht wenig Süßigkeiten und haben neben dunkler Schokolade eigentlich nie etwas im Haus. Ich habe vor einiger Zeit Medjool-Datteln für mich entdeckt. Diese findet Ihr im SuperBioMarkt in der Obst- und Gemüseabteilung in kleinen Schalen. Diese Dattelsorte ist besonders zart und sehr süß. Der Geschmack ist vergleichbar mit Honig und Karamell – wirklich sehr lecker. Frisches Obst und Trockenobst sind allgemein gute Alternativen zu einem zuckrigen Schokoriegel, da sie natürlichen Fruchtzucker und daneben noch viele Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Natürlich ist Obst und gerade Trockenobst auch kalorienreich, ein besonders hoher und kurzfristiger Anstieg des Blutzuckerspiegels wird jedoch vermieden, da der enthaltene Zucker langsamer in das Blut aufgenommen wird. Man nimmt gute Kalorien, mit einem breiten Spektrum an Nährstoffen zu sich und Heißhungerattacken werden vermieden. Oft wird ja auch gesagt, dass Süßes glücklich macht. Bananen können jedoch genauso gute „Happy-Maker“ sein, wie eine Tafel Schokolade.

Die Fastenzeit bietet auch eine gute Gelegenheit, um einmal auszuprobieren, wie eine fleischlose Ernährung sein kann. Ich denke es kann für überzeugte Fleischesser sehr spannend sein, sich einmal von der Sichtweise zu lösen, dass Gemüse, Kartoffeln, Getreideprodukte und Hülsenfrüchte nur Beilagen sind. Löst man sich einmal von dieser Sichtweise und überlässt Fleisch nicht die Hauptrolle auf dem Teller, so kann man schnell zu einer deutlich gesünderen Lebensweise finden. Auf meinem Blog findet Ihr einige Rezepte für leckere Hauptgerichte ohne Fleisch.

Kichererbsen Crepe mit KürbisMan wird auch eine größere Vielfalt an Lebensmitteln entdecken, die man vorher vielleicht nicht in Betracht gezogen hat. Dies müssen nicht zwangsläufig Fleischersatzprodukte sein. Gemüse kann durchaus der Star eines Gerichts sein. Um sich dazu inspirieren zu lassen, empfehle ich den Besuch in einem vegetarischen Restaurant oder einmal ein hochwertiges vegetarisches Menü zu essen. Viele Restaurants bieten dies ja heutzutage an. Ich denke, dass man einfach nur offen dafür sein muss und die Fastenzeit bietet eine gute Gelegenheit sich einmal in der vegetarischen Küche richtig auszuprobieren. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Kichererbsen-Crêpe mit Kürbis und Rucolapesto?
Gerade im karnevalistischen Rheinland scheint es sehr beliebt zu sein nach den jecken Tagen für eine Zeit auf Alkohol zu verzichten. Dies fällt einigen Leuten glaube ich sehr schwer. Gerade in geselligen Situation gehört für Viele ein Bier oder ein Glas Wein dazu. Ein Glas Wasser daneben wirkt für einige dann eher langweilig und fad. Doch es muss nicht immer nur ein Glas Wasser oder eine Saftschorle sein. Ich habe mir einmal Gedanken dazu gemacht, wie man für sich und Gäste attraktive alkoholfreie Getränke zubereiten kann. Eine Karaffe natürlich aromatisiertes Wasser – z.B. mit Zitrone und frischer Minze – macht gleich viel mehr Spaß. Ich trinke sehr gerne Kombucha – das fermentierte Teegetränk (z.B. von Voelkel). Ich mag den süß-säuerlichen Geschmack sehr gerne und ergänze diesen mit frischen oder gefrorenen Beeren. Im Sommer mit ein paar Eiswürfeln kann dies mit jedem Cocktail mithalten.

Getränke FastenzeitDie Rezepte für leckere Getränke ohne Alkohol:

  • Natürlich Aromatisiertes Wasser – z.B. mit Zitrone und Minze
  • Kombucha – mit gefrorenen Beeren im Glas
  • Virgin Hugo – 2cl Holunderblütensirup, Saft von 1 Limette, 200 ml Mineralwasser, frische Minze
  • Orangensaft mit einem Schuss Granatapfelsaft
  • Mineralwasser und Tonic Water mit ein paar frischen Gurkenscheiben
  • Tonic Lemon – 200 ml Tonic Water mit Saft von einer frischen Zitrone
  • Basil Smash – 200 ml Tonic Water mit 3cl Limettensirup und einer handvoll gehacktem, frischen Basilikum
Kategorie: Bio & Lebensmittel

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Claudia ist unsere SuperBioBloggerin. In ihrem Blog und Supper Club Curious Forks geht es um gutes Essen. Da die Düsseldorferin gerne verreist gibt es internationale Eindrücke und immer tolle Bilder.

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